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Gedichte und mehr

Gedichte und mehr...
 

     Einfach so... (2000)
    Ach wäre ich doch ein Zeckilein*, könnt’ ich mich fallen lassen, einfach so
    nehme ich mir das, was ich bräuchte und fertig, einfach so
    Ohne Schuldgefühle, ohne beobachtet zu werden, einfach so
    Ohne gefallen zu müssen, ohne es immer allen recht machen zu wollen,
    einfach so... leben...

     Lebendigkeit (2002)
    Schau’ die Wolken, wie beweglich sie zwischen
    Himmel und Erde ihrer Wege ziehen.
    Sie wissen nicht, wohin die Reise geht.
    Der Wind, das himmlische Kind macht was er will.
    Selbst das Wasser ist nicht aufzuhalten auf der Suche
    nach neuen Wegen, die es immer und ewig findet.
    Auch das Feuer bewegt sich mit ganzer Kraft,
    wärmt und vernichtet, so und so, gut und böse.
    Alles ist lebendig, beweglich und nicht starr...
    wie ich, du, wir...lass uns fließen, brennen, fliegen... gemeinsam...


     Ein Gedicht von EE. Cummings aus dem Film „Hannah und ihre 3 Schwestern“
    Ein Blick aus deinen Augen öffnet mich,
    obwohl ich fest verschlossen bin wie Figur
    entfaltest du mich Blatt für Blatt, wie der Frühling,
    geschickt und geheimnisvoll die erste Rose öffnet.
    Ich weiß nicht, was an dir ist,
    was mich verschließt und was mich öffnet.
    Doch etwas hat erkannt in mir,
    dass die Stimme deiner Augen tiefer wirkt als alle Rosen.
    Niemand, nicht einmal der Regen hat so kleine Hände...

     beflügelnde Worte von Bernie Siegel aus dem Buch „Prognose Hoffnung“
    Wenn ihr liebt und euch mit jedem verbunden fühlt – mit allem,
    auch mit Gott – dann werdet ihr Glück und innere Sicherheit empfinden.
    Wenn ihr fortwährend mit allen in Liebe verbunden seid, dann könnt ihr
    sicher sein, hinter jeder dunklen Wolke einen Regenbogen zu finden.


    DAS MEER in MIR 2007

     Magie
    getrennt und doch verbunden
    vereint und doch allein
    fremd und doch vertraut
    traurig und doch voller Glück
    so klar und doch nicht sichtbar
    die Phantasie spielt mir Streiche...
    Könnt' ich doch schon wieder das Strahlen deiner Augen sehen
    Könnt' ich doch schon wieder das Meer auf meiner Haut schmecken
     
    Kleine salzige Tropfen fallen in meinen Verstand
    Schamesröte verschleiern meine Gedanken
     möchte mich reinigen vergessen versinken
    möchte lernen lieben leben
    Einblicke Ausblicke Lichtblicke
    wandeln handeln entwickeln berühren
    Sehnsucht nach einem liebevollen ICH
    wieder immer wieder
    Kontrolle?

     Sternschnuppe
    In dunkler Nacht
    bin ich die die du gemeint?
    einen kurzen Augenblick voller Zärtlichkeit
    getäuscht wirklich unwirklich
    gewünscht gewagt nicht gewagt
    verwegen verwünscht gebremst
    loslassen losgelassen
    immer wieder in Gedanken
    unerwartet wo viele Fragen
    abschalten fließen glauben
    hoffen

     WORTE
    ...können so viel verraten
    ...können so viel verschweigen
    ...können so sehr missverstanden werden
    ...können vor allem dir mitteilen
    wie sehr mir die Liebkosung deiner Hände fehlt
     

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