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Auf der Suche nach innerer Freiheit

Das ICH war auf der Suche nach der eigenen Bestimmung schon sehr lange unterwegs. Es suchte viele Orte und Plätze in der Natur auf, um sich selbst zu finden. Das ICH liebte die Berge und das Meer, den Wald und die Weite von Feldern und Blumenwiesen.

Da es Angst hatte vor Kontrolle, Beobachtung und Bevormundung, meidete das ICH die Menschen und suchte lieber die Einsamkeit. Aber mit der Einsamkeit kam auch die Isolierung und das Gefühl des Alleinseins. Der Wunsch nach Freiheit wurde zur Begrenzung. Aber es gab auch seltene Momente, wo das ICH das Gefühl von Grenzenlosigkeit und innerem Wachstum spürte.

Diese Momente ließen das ICH erahnen, wohin der Weg vielleicht gehen könnte:
Loslassen von anerzogenem, von alten Gewohnheiten und von Erwartungshaltungen gegenüber anderen und sich selbst. Das ICH dachte, eigentlich ist doch alles ganz einfach: Liebe und respektiere dein Selbst und andere. Die Momente dieser Einsicht blieben Momente.

Vielleicht fehlte dem ICH doch die Gesellschaft. Leider war das ICH sehr misstrauisch, es hatte das Gefühl von Geborgenheit und Akzeptanz nie so richtig kennen gelernt und so war es insgeheim immer auf der Suche nach wahrer Freundschaft und Verbindlichkeit. Es hatte nie gelernt mit Nähe und Distanz umzugehen. Immer wenn sich das ICH mit dem Problem auseinandersetzen wollte, stand es vor einer schwarzen unüberwindbaren Wand.

Jeder Schritt wurde überwacht und bewertet und so manches Saatkorn im Keime erstickt. Aber dennoch wusste das ICH, das sein Spieltrieb und die Kraft des Stehaufmännchens in ihm steckten. Das Vertrauen zu Gott und die liebevolle Zuwendung des Partners ließen es weiter wachsen und gaben dem ICH die innere Kraft immer öfter seinen Weg zu gehen.

Nach einer langen und schrecklichen Gefangenschaft kam endlich die Befreiung durch einen besonderen Menschen und zu Hilfe gerufenen Tieren. Das Vertrauen des ICH hat zugenommen und es hat inzwischen neue Freundschaften geschlossen.

Das ICH weiß nun, dass es aufgrund seiner neu gefundenen Stärke befreit und selbstbestimmt seinen Weg gehen wird und dem Leben vertrauen kann.

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